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KI ist ein Beschleuniger. Kein Ersatz für Wissen. Was in Wirklichkeit passiert, bevor KI ein Ergebnis erzeugt. (Teil 2)


Im ersten Teil haben wir festgestellt, dass KI keine Abkürzung am Wissen vorbei ist, sondern ein Beschleuniger dessen, was wir selbst in den Prozess einbringen. Das Ergebnis hängt nicht nur vom Prompt ab, sondern vor allem vom Kontext, den Zielen, dem Markenverständnis und den Entscheidungen, die die KI steuern. Ohne geeignete Vorbereitung erzeugt die KI schnell Inhalte, die auf den ersten Blick korrekt wirken, in der Praxis jedoch zu generisch sind und oft ohne Wirkung bleiben. Schauen wir uns nun an, wie diese Vorbereitung in der Praxis aussieht.

Junai.life: wie die “KI‑Vorbereitung” in der Praxis aussieht  

Nehmen wir an, wir bereiten Anzeigen für Junai vor. 

Am Ende sieht der Nutzer oft nur die Anzeige: Visual, etwas Text, vielleicht ein kurzes Video. Er sieht jedoch nicht, was davor passiert ist. 

Er sieht das Nachdenken nicht. Er sieht die Entscheidungen nicht. Er sieht nicht all die Fragen, die wir klären müssen, bevor die KI überhaupt zu erstellen beginnt. 

Und genau dort beginnt in der Regel der Unterschied zwischen einer Anzeige, die nur “schön” ist, und einer Anzeige, die wirkt. 



Zuerst brauchen wir eine Idee mit Substanz 

Wir suchen nicht nur eine “Anzeigenidee”. Wir denken, als hätten wir das Problem selbst. Wir versetzen uns in die Lage der Person, für die das Produkt gedacht ist. 

Beispiel: Wir haben das Produkt Junai HIM, das Energie, Kraft und Regeneration kommuniziert. Bevor wir in die KI gehen, müssen wir wissen: 

  • Ziel der Anzeige: Geht es um Awareness, Consideration oder Purchase. Produkt und Persona können dieselben sein, das Ziel ist jedoch unterschiedlich. 

  • Funnel-Phase: Sprechen wir eine kalte Zielgruppe an, die Junai noch nicht kennt, oder handelt es sich um Retargeting von Personen, die bereits auf der Seite waren. 

  • USP des Produkts: Warum Junai HIM und nicht die Konkurrenz? Liegt der Unterschied in den Inhaltsstoffen, der Herkunft, Zertifikaten, der Formulierung, dem Vertrauen? 

  • Wer ist der Nutzer: ein Mann, der bereits etwas für sich tut. Kein „Couch Potato“, kein „Hardcore-Bodybuilder“. 

  • Was „schmerzt“ ihn: Die Energie lässt nach, die Routine fällt schwerer, er hat das Gefühl, dass es „früher leichter ging“. 

  • Was er nicht will: Kaffee- oder Energy-Drink‑Crash, aufgeblähtes Marketing, „Bro‑Science“-Kommunikation. 

  • Was er will: Stabilität, Kraft, Fokus und das Gefühl „ich bin wieder ich“. 

  • Ton: direkt, ohne Kitsch, premium. 

  • Verknüpfung der KI mit bestehenden Dokumenten: Bevor die KI überhaupt arbeitet, müssen wir ihr den richtigen Kontext geben. Das bedeutet auch Markenrichtlinien, Tonalität, Corporate Design, Produktblätter, frühere Kampagnen, Wettbewerbsanalysen und alles andere, was definiert, wer die Marke ist und wie sie kommuniziert. 

Erst wenn das klar ist, gehen wir in die KI. 



Es folgt die Kreation: Bild und/oder Video  

Damit die KI ein gutes Bild oder Video erstellt, müssen wir ihr klare Vorgaben geben: 

  • Szenario: Was passiert im Bildausschnitt. 

  • Mood: Welches Gefühl die Kreation transportieren soll. 

  • Stil: Ästhetik und Referenzwelt der Marke. 

  • Komposition: Wo ist das Produkt, wo ist die Person und was steht im Vordergrund. 

  • Format: Seitenverhältnis, Abmessungen, Plattform und Placement. 

  • Do’s and Don’ts: Was zwingend enthalten sein muss und was nicht enthalten sein darf. Dieser Teil wird am häufigsten übersprungen – und ruiniert am häufigsten das Ergebnis. 

  • Referenzästhetik (beschreibend): Wir beschreiben die ästhetischen Leitplanken verbal oder zeigen sie, sofern möglich, bildlich – nicht per Links. Falls wir dennoch einen Link hinzufügen, fragen wir nach, ob er das Foto sieht, und lassen es beschreiben. So stellen wir sicher, dass der Kern nicht verfehlt wird.

 

Dann folgt der Text: Einstiegsansprache, Hauptbotschaft und Call to Action 

Die KI kann in 15 Sekunden 50 Einstiege schreiben. Ohne den richtigen Kontext sind sie jedoch wertlos. Wir müssen ihr klare Vorgaben geben: 

  • Was wir testen: z. B. Alternative zu Kaffee, Energie ohne Absturz, mehr Kraft ab 35.

  • Was der Beleg bzw. der Reason to Believe ist: warum die Leserin/der Leser der Botschaft glauben sollte.

  • Was verboten ist: keine unmöglichen Versprechen, keine Gesundheits- oder unzulässigen Claims, keine Übertreibungen.

  • Welche Längen zulässig sind: z. B. Anzeigentext, Überschrift, Beschreibung. Jeder Formattyp hat eigene Regeln. 

  • Markenton: Die KI weiß nicht, dass Junai HIM nicht wie ein generisches „Fitness‑Supplement“ spricht. Das müssen wir ihr explizit sagen: premium, ohne Kitsch, direkt. Sonst rutscht sie sehr schnell in generische Fitness‑Texte ab. 

Wenn sie diese Vorgaben nicht hat, wird die KI zwar 50 Einstiege schreiben. Es werden jedoch wahrscheinlich Texte sein, die wir niemals veröffentlichen würden. 

Es folgt ein Teil, den die meisten gar nicht unter “KI” verbuchen  

Ist die Kreation fertig, beginnt der Teil, der unsichtbar ist, aber oft über alles entscheidet. 

Das ist die Technik. Hier sprechen wir nicht mehr nur darüber, ob die Anzeige gut aussieht. Wir sprechen darüber, ob die Kampagne so aufgesetzt ist, dass wir sie messen, verstehen und verbessern können. 

Das bedeutet: 

  • Die richtige Kampagnenstruktur: eine klare Hierarchie, die saubere Daten und eine sinnvolle Ergebnisvergleichbarkeit ermöglicht. 

  • Die richtigen Benennungen: eine konsistente Namenslogik für Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen, damit Ergebnisse lesbar und vergleichbar sind. 

  • UTM‑Logik: Ohne sie wissen wir nicht genau, was den Klick, den Besuch oder die Conversion gebracht hat. 

  • GA4‑Events: Ereignisse wie Add to Cart, Begin Checkout und Purchase müssen korrekt konfiguriert sein. 

  • Consent Mode und CMP: Eine falsche Einwilligungskonfiguration kann einen großen Teil der Signale abschneiden und die Daten verfälschen. 

  • Produktfeed: Falls verwendet, muss er für die richtigen Märkte, Produkte und Kampagnen funktionieren. 

  • Verbindung zwischen Kreation und Daten: Wir müssen wissen, welche Anzeige tatsächlich das Ergebnis gebracht hat – nicht nur, welche die meisten Klicks erhalten hat. 

  • Infrastruktur und Entwicklung: Server, Hosting, CDN, Deployments in die Produktion, Backendsysteme, Datenbanken, APIs, Automatisierungen, Sicherheitszugriffe, Logs, Performance, Generatoren für Landingpages, Artikel oder sogar Anzeigen. 

Diesen letzten Teil baut in der Regel ein Entwickler. Aber wir müssen sagen können, was das System messen soll, wie es funktionieren muss und was das Ziel ist. 

Ohne das kann der Entwickler ein System bauen, das auf den ersten Blick korrekt wirkt. Das Problem zeigt sich erst später, wenn wir feststellen, dass es die falschen Dinge misst, die Daten nicht verbunden sind oder sich die Ergebnisse nicht verlässlich interpretieren lassen. 

Bei der Technik zeigt sich der Unterschied zwischen einer “schönen Anzeige” und einem System, das tatsächlich verkauft. 

Ohne Tracking und Daten ist eine Anzeige nur ein Plakat. 

Hier werden die Ergebnisse entschieden. 



Zeit kann Ihnen Geld sparen 

Allein die Vorarbeit für eine einzige Kampagne, ohne Produktion und ohne Set‑up der Anzeigen, kann 4–8 Stunden oder mehr ernsthafte Arbeit in Anspruch nehmen. 

Der Großteil dieser Arbeit ist unsichtbar. Die Kundin/der Kunde sieht sie nicht, die Anzeige zeigt sie nicht, die Analytics misst sie nicht direkt. Aber genau dieser Teil entscheidet, ob eine Kampagne funktioniert oder nicht. 

Wenn also jemand sagt: “Die KI macht das in fünf Minuten,” stimmt das vermutlich. Diese fünf Minuten beinhalten jedoch nicht die Vorarbeit.  

Damit es nicht abstrakt bleibt, sehen wir uns an, wie das in der Praxis aussieht.



Konkretes Beispiel: schlechter Prompt vs. exzellenter Prompt 

Sehen wir uns den Unterschied an einem konkreten Beispiel an. Nehmen wir an, wir wollen ein KI‑Bild für eine Anzeige für Junai HIM erstellen.



Beispiel 1: KI‑Bild für eine Anzeige (Junai HIM) 

Schlechter Prompt 

„Erstelle ein modernes Bild eines energiegeladenen Mannes, der das Nahrungsergänzungsmittel Junai HIM bewirbt. Es soll premium wirken.“ 

Was wird die KI höchstwahrscheinlich tun? 

  • einen generischen „Stock“-Mann ohne Story,

  • eine generische „Premium“-Ästhetik – also das, was die KI selbst unter premium versteht,

  • ein Bild ohne klaren Kontext und ohne Komposition, 

  • ein klassisches Klischee: dunkler Hintergrund, blaues Licht und zufällig betonte Muskeln. 

Auf den ersten Blick mag das Ergebnis solide wirken. Es hat jedoch nicht zwingend Bezug zur Marke, zur Persona, zum Produkt oder zum eigentlichen Grund, warum jemand überhaupt klicken sollte. 

 

Exzellenter Prompt (aufgewertet für Branding + Produktschärfe) 

„Erstelle ein fotorealistisches Anzeigen‑Visual im vertikalen Format 4 : 5 (1080 × 1350) für Meta Ads. 

Marke: Junai, das bedeutet premium, minimalistisch, europäische Qualität, mit einem Gefühl von clean and confident. 

Produkt: Fläschchen Junai HIM, ein Nahrungsergänzungsmittel für männliche Energie, Kraft und Regeneration. 

Obligatorisch: Das Produkt muss zentrales Element des Visuals und das schärfste Element im Frame sein – wie in einer professionellen Produktanzeige. Das Fläschchen muss hohe Schärfe, klare Details und guten Mikrokontrast haben. 

Das Etikett muss vollständig lesbar sein: Der Text muss klar sein, ohne Verzerrung, ohne Unschärfe und ohne falsche Buchstaben. 

Das Fläschchen darf keine generischen Logos, falschen Texturen oder Elemente aufweisen, die nicht zur Marke passen. Es muss realistisch, premium und visuell ausgereift wirken.“ 

Typografie, Schriften und Branding auf dem Etikett (streng) 

  • Etikett: Die Typografie auf dem Etikett muss den Junai‑Markenrichtlinien folgen. Gabriela wird für Headlines und Display‑Elemente verwendet, Montserrat für Fließtext und Beschreibungen. Gabriela muss im Frame die führende Rolle haben, Montserrat als unterstützendes Element wirken: sichtbar kleiner, leichter und weniger dominant. Keine Ersatzschriften, keine Improvisation und keine Annäherungen. Verwendet werden dürfen nur diese beiden Schriften, in dieser Hierarchie. 

  • Ausrichtung und Proportionen: Die Beschriftungen auf dem Etikett müssen ausgerichtet, visuell ausgewogen und mit ausreichend Weißraum gesetzt sein, damit das Etikett den Premium‑Eindruck bewahrt. 

  • Farben des Etiketts: Das Etikett soll dem Junai‑CD folgen: dunkelgrüne Basis sowie cremefarbener bzw. weißer Text mit hohem Kontrast und Premium‑Anmutung. 

  • Stil: Die visuelle Sprache soll wie ein europäischer Premium‑Nutraceutical wirken, nicht wie ein generisches „Sports Supplement“.



Szene (real und verkaufsorientiert, nicht künstlich) 

Morgen in einer aufgeräumten, minimalistischen Wohnung. 

  • Mann, 30–50 Jahre alt, aktiv und gepflegt, jedoch kein Bodybuilder. Gekleidet in neutrale Kleidung, z. B. weiß/grau. 

  • Er steht an einer Küchenarbeitsplatte und hält ein Glas Wasser in der Hand. 

  • Das Produkt steht vorn auf der Arbeitsplatte. Hand und Produkt sind scharf, das Gesicht ist leicht aus dem Fokus, damit das Visual nicht wie ein Influencer‑Selfie wirkt. 



Komposition (Anzeigenlogik und Safe Area) 

  • Das Produkt soll im unteren Drittel oder unten rechts platziert sein – mit „Premium“-Safe‑Area. 

  • Lasse völlig leeren Raum im oberen Drittel (für ggf. Anzeigentext), füge jedoch keinen Text in das Visual ein

  • Perspektive: Kamera ungefähr auf Augenhöhe, mit natürlicher Anmutung eines 35‑mm‑ oder 50‑mm‑Objektivs, ohne extreme Winkel. 

 

Licht und Texturen  

  • Das Licht soll natürlich und weich wirken – wie morgendliches Seitenlicht durch ein großes Fenster. Der Ton leicht warm, mit sehr subtiler Filmkörnung. 

  • Materialien: Stein/Holz (ohne visuellen Lärm). 

  • Füge subtile realistische Details hinzu: leichte Spiegelung auf dem Fläschchen, natürlicher Schatten und realistische Tiefenschärfe (DOF). 

 

Verbote (damit es Junai bleibt) 

  • Keine Neon‑Effekte, kein technologischer Glanz, keine „Gym‑Bro“-Ästhetik oder übermäßig betonten Muskeln. 

  • Keine aggressive Bildsprache, keine grellen Farben und keine übermäßige Anzahl an Requisiten. 

  • Kein verzerrter, sinnloser oder künstlich generierter Text auf dem Etikett. 

  • Keine Wasserzeichen, keine zusätzlichen Logos oder Elemente, die nicht Teil der Marke Junai sind. 

 

Endgültiger Look 

  • Der Look soll wie eine Premium‑editoriale Produktanzeige wirken, mit einem Gefühl ruhiger Stärke, ähnlich wie eine Anzeige für luxuriöses Wellness oder ein Technologieprodukt. 

  • Das Visual soll fotorealistisch, hochwertig ausgeführt sein, mit sauberer Komposition, in der das Produkt das zentrale Element ist. 

 

Warum ist das besser? 

Weil die KI nicht rät. Sie erhält klaren Kontext, Ziel, Persona, Komposition, Ästhetik, technische Anforderungen, Verbote und Format. Sie erstellt nicht mehr nach Gefühl, sondern nach Leitplanken, die an Marke, Produkt und Zweck der Anzeige gebunden sind. Deshalb ist das Ergebnis nicht nur „ein schönes Bild“. 

Das Ergebnis ist ein Visual mit einem klaren Grund, warum es so ist, wie es ist. Es weiß, wen es anspricht, was es zeigen muss, was es vermeiden soll und wie es funktionieren muss, um konsistent mit der Marke Junai zu bleiben. 

Das ist der Unterschied zwischen einer generischen Anzeige für ein Nahrungsergänzungsmittel und einer Anzeige, die tatsächlich wie Junai aussieht. 

Und genau hier zeigt sich das Wesen der KI‑Vorbereitung: Die KI liefert nicht deshalb ein besseres Ergebnis, weil wir einen längeren Prompt geschrieben haben. Sie liefert es, weil wir ihr bessere Vorgaben gegeben haben. 

Was macht einen “Wow”-Output aus – und warum ist das kein Zufall? 

Exzellenter KI‑Output hat immer dasselbe Gefühl: als hätte jemand die Marke wirklich verstanden, als hätte jemand den Menschen verstanden, als hätte jemand gewusst, was das Ziel ist.  
 
Und das geschieht nicht von selbst. Dahinter stehen geleistete Arbeit und ein gesetzter Standard. Nicht nur  „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“. Es gilt zu wissen, ob: 

  • es für die Persona relevant ist?

  • es der Markenstimme folgt?

  • das Format korrekt verwendet wurde?

  • die Idee stark genug für den Scroll‑Stopp ist?

  • es testbar ist (mehr als 1 Angle)?

  • es mit dem vereinbar ist, was Sie versprechen dürfen? 

Die KI kann 100 Varianten erzeugen. Aber der Mensch muss wissen, was gut ist, markenkonform und sinnvoll für die Kampagne. 

Der Wert liegt nicht in der Menge der Varianten, sondern in der Auswahl der richtigen. 

Technik: Ohne sie ist KI nur schöner Text 

Und jetzt der Teil, den viele ignorieren, weil er nicht „sexy“ ist. Doch genau hier liegt der Hauptgrund, warum einige Projekte professionell wirken, andere aber wie Improvisation. 

Wenn wir die Anzeige erstellt haben, beginnt die Arbeit erst: Wohin führt der Klick, ist die Landingpage schnell, misst das Tracking wirklich den Kauf (purchase), den Beginn des Checkouts (begin_checkout) und das Hinzufügen zum Warenkorb (add_to_cart), schneidet der Umgang mit Einwilligungen (consent mode) die Hälfte der Signale ab, sind die UTMs korrekt, sind die Zielgruppen‑Signale sinnvoll, funktioniert der Produktfeed (feed), falls genutzt, für die richtigen Märkte und vor allem: Können wir die Ergebnisse erklären und darauf reagieren. 

Und hier kommt die „unsichtbare“ Kraft ins Spiel: infrastrukturelles Programmieren. Server, Hosting, Content Delivery Network (CDN), Deploy‑Pipeline (deploy pipeline), Backendsysteme, Datenbanken, Programmierschnittstellen (APIs), Automatisierungen, Sicherheitszugriffe, Logs (Logs), Performance‑Optimierung (Performance Optimierung), Generatoren für Landingpages oder Inhalte — das ist der Motor, der Marketing überhaupt erst messbar und skalierbar macht. 

KI kann uns helfen, die Eventspezifikation zu generieren, eine Namenslogik für GTM und GA4 zu schreiben, die Kampagnenstruktur vorzuschlagen, Textvarianten oder Textmodule für die Landingpage vorzubereiten. 

Bei Humanfrog nutzen wir KI genau so: als Beschleuniger des technischen Teils, nicht als Ersatz für Wissen. 

Wenn uns allerdings die Grundlagen fehlen, wird die KI den technischen Teil nicht lösen. Sie schreibt nur etwas, das richtig klingt, bis wir feststellen, dass nichts misst oder falsch gemessen wird. Technisches Wissen und Erfahrung kann keine KI ersetzen. Denn die KI weiß nicht, was sie nicht weiß. Sie kennt unsere Daten nicht, versteht unser System nicht und sieht nicht, wo das Signal verloren geht. 

Genau an diesem Punkt kommt Humanfrog ins Spiel. Wir wissen, welche Fragen zu stellen sind, wo Daten verloren gehen und was das richtige Ziel ist. Wir nutzen KI als Assistentin, nicht als Entscheiderin. Und dieses Verhältnis trennt die Kampagne, die verkauft, von der Kampagne, die nur existiert. 

Die Wahrheit ist einfach: KI kann den technischen Teil beschleunigen, ihn aber nicht ersetzen. In der Infrastruktur ist es nicht entscheidend, dass es Code gibt. Entscheidend ist, dass er korrekt, sicher, schnell, messbar ist und um das richtige Ziel herum gebaut. 

 

Klarheit zwischen Pilot und System 

Die besten KI‑Ergebnisse haben einen gemeinsamen Nenner: Klarheit. 
Klare Anweisungen. Klare Ziele. Klare Vorstellung davon, wer wir sind. Klare Vorstellung davon, was wir nicht wollen. 

Wenn die Kommunikation zwischen Pilot (Ihnen) und System (KI) neblig ist, ist auch der Output neblig. 

Und dann wundern wir uns: 

„Warum ist das generisch?“ 
Weil wir der KI generische Anweisungen gegeben haben. 

„Warum ist das seltsam?“ 
Weil wir der KI zu viel Interpretationsspielraum gelassen haben. 

„Warum sind manche Seiten ‘wow’, andere aber schwach?“ 
Weil im ersten Fall ein Pilot an den Reglern saß. Im zweiten ein Tourist. 

 

KI ist keine Abkürzung. KI ist ein Beschleuniger. 

KI kann uns Stunden in der Produktion sparen. Sie kann uns jedoch nicht das Denken, die Strategie, die Standards, das Markenverständnis, das Verständnis der Zielgruppe, das Verständnis der Plattformen und das technische Know-how abnehmen. KI macht ein Projekt nicht professionell. Professionell ist der Prozess. Und KI ist in diesem Prozess nur das Flugzeug. Wir sind der Pilot. Sie sind der Pilot. 

Genau deshalb ist die KI‑Vorbereitung so wichtig. Denn wenn das Cockpit korrekt eingerichtet ist, ist das Ergebnis „wow“. Wenn nicht, kann es peinlich werden. Und in der Werbung kostet „peinlich“ Geld. 

Bei Humanfrog wissen wir, wie man das Cockpit korrekt aufsetzt. Wir sind Technologie- und Strategiepartner und verstehen, wie ein System funktionieren muss, was es messen soll und warum. Entwicklung, Infrastruktur, Automatisierung, Daten, KI‑Integrationen — all das muss als Ganzes funktionieren. Wir wissen, welche Fragen zu stellen sind, bevor überhaupt gebaut wird. Und wir wissen, wie man ein System baut, das korrekt, sicher, messbar und skalierbar ist.

Wenn Sie einen Partner suchen, der Ihr Geschäft ganzheitlich versteht, können wir sprechen. 

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